LandespolitikAndreas Stoch: „Mehr Sozialdemokratie wagen!“

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat auf dem Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg in einer Grundsatzrede eindringlich für mehr Mut zu Visionen und klaren Zielen der Sozialdemokratie aufgerufen.

„Wir sollten es wagen, für eine Politik einzutreten, die über die nächste Haushaltsplanung, die nächsten Wahlen, das nächste Jahrzehnt hinausblickt. Wir sollten es wagen, für unsere Ziele wieder leidenschaftlicher einzutreten und auch unbequemer zu sein. Wir sollten es wagen klar zu machen, dass uns Kompromisse allenfalls langsamer machen können, wir aber niemals von unseren Zielen abweichen“, rief Andreas Stoch unter großem Beifall der 180 Delegierten. „Wir sollten mehr Sozialdemokratie wagen!“

 

Die gesamte Grundsatzrede gibt es hier: Rede Andreas Stoch

Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 06.07.2019

 

AllgemeinSeenotrettung ist kein Verbrechen - für sichere Häfen in Europa.

Kommt vorbei, seid laut und setzt ein Zeichen für Humanität!

Veröffentlicht von JUSOS OSTALB am 05.07.2019

 

LandespolitikWahlfreiheit zwischen G8 und G9

Unser Landesvorsitzender Andreas Stoch macht sich im Interview mit dem Mannheimer Morgen für eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 stark. Hier ein Auszug aus dem Interview:

Mannheimer Morgen: Der Vorstand plädiert für Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Warum befürworten sie das jetzt, obwohl Sie es als Kultusminister abgelehnt haben?

Stoch: Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass junge Menschen zwar heute mit siebzehneinhalb Jahren das Abitur haben, aber Hochschulen und Unternehmen immer mehr über eine unzureichende persönliche Entwicklung der jungen Leute klagen. Wir müssen auch sehen, dass viele Eltern den bestehenden neunjährigen Weg über die Gemeinschaftsschulen oder die beruflichen Gymnasien nicht wählen und dessen Vorteile auch im allgemeinbildenden Gymnasien haben wollen. Letztlich müssen wir jungen Menschen die notwendige Zeit geben, dass sie sich Wissen aneignen und gleichzeitig ihre eigene Entwicklung durchmachen können. Deshalb wollen wir die Wahl zwischen G8 und G9 lassen. Das wird eine intensive Debatte auf dem Parteitag geben.

Mannheimer Morgen: Drohen bei der Rückkehr zu G9 nicht wieder ähnliche Reibungsverluste wie bei der Verkürzung der Gymnasialzeit?

Stoch: Die Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigen, dass sich in der Tendenz mehr Eltern für G9 entscheiden. Es wird Anpassungsprozesse geben. Aber die sind zu bewältigen.

Zum kompletten Interview

Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 28.06.2019

 

AllgemeinStark im Kreis - Stark im Land.

Nach einer für die Jusos Ostalb erfolgreichen Kommunalwahl, bei der wir mehrere Mandate erringen konnten, waren wir auf der diesjährigen Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden-Württemberg. Mit mehr als 10% der Anträge, zahlreichen Änderungsanträgen und vielen Debattenbeiträgen haben wir maßgeblich die inhaltliche Arbeit unseres Landesverbandes voran gebracht.

Mit einem umfassenden Beschluss zur Umwelt- und Klimapolitik, einer Resolution zur Großen Koalition und der Forderung nach einem Mietendeckel in Baden-Württemberg konnten wir zudem wegweisende Entscheidungen an diesem Wochenende treffen.

Unser Dank gilt insbesondere unserer ehemaligen Landesvorsitzenden Stephanie Bernickel. Für sie standen die Jusos BaWü immer an erster Stelle. Mit ihren Initiativen hat sie die richtigen wegweisenden Schritte angestoßen, an denen sich der neue Landesvorstand messen lassen darf. Auch bedanken wir uns bei Jon Klockow, der mit seinem offenen und sympathischen Wesen uns immer ein guter Regiobetreuer war.

Wir gratulieren allen neugewählten Mitgliedern des Landesvorstandes, insbesondere den neuen Landesvorsitzenden Pavlos Wacker und freuen uns auf ein konstruktives Arbeitsjahr. Wir haben einiges vor uns!

Veröffentlicht von JUSOS OSTALB am 26.06.2019

 

BundespolitikAndreas Stoch erklärt zum heutigen Beschluss des Parteivorstands zur Bestimmung der Parteispitze

„Dieser Beschluss setzt das um, was unsere Mitglieder und auch die Öffentlichkeit bei der Bestimmung der neuen Parteispitze erwarten: Keine Entscheidungen mehr im Hinterzimmer, sondern ein offenes und transparentes Beteiligungsverfahren. Das wird uns guttun. Eine Doppelspitze könnte die Bandbreite der SPD möglicherweise besser abbilden als bisher, allerdings müssen die beiden Führungspersonen dann auch miteinander können – sonst hilft das nicht weiter. Ich selbst hätte mir dabei auch die Einbindung von Nichtmitgliedern vorstellen können, aber unser Vorschlag fand leider keine Resonanz.

Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 24.06.2019

 

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